Donnerstag, 29. März 2012

Vorsicht! Heiß und fettig!

Beim Durchsehen der Bilder auf der Digicam habe ich noch ein Foto vom Geburtstagsgeschenk für meine Ma gefunden. Ich wusste doch, dass ich ein Foto gemacht hatte, bevor ich's eingepackt habe. 

Seit ich denken kann hat sie ein und dasselbe Paar Topflappen, ganz schlicht weiß, selbst gehäkelt. Diese Topflappen gehören einfach in die Küche meiner Eltern, sie waren schließlich schon immer da. Nur mittlerweile, nach vielen Jahren Benutzung, leiden sie an Altersschwäche. Ich hatte mir also vorgenommen, meiner Ma ein neues Paar Topflappen zu häkeln.
Also habe ich mir mit Hilfe von eliZZZa das Häkeln beigebracht.

Da meine Eltern fast 400km weit weg wohnen hatte ich die alten Topflappen nicht als Vorlage und da ich es sowieso niemalsnienicht so hinbekommen hätte, gab's was ganz anderes.

Für mehr Farbe in der Küche
Das sind doppelt gearbeitete Wendetopflappen, eine Seite gelb-grün, die andere gelb-rot. So sind die Fingerchen direkt doppelt vor heißen Töpfen geschützt und man kann sich aussuchen, welche Seite einem gerade besser gefällt.

Sie sind nicht perfekt geworden, aber ein bißchen Stolz bin ich trotzdem auf mein erstes Häkelprojekt. Und meine Ma hat sich gefreut, das ist die Hauptsache :)

Wer sie nacharbeiten möchte: Die Anleitung gibt's hier bei ravelry.

Mittwoch, 21. März 2012

Was lange währt.... oder so

Quasi ewig haben wir auf den neuen Internetanschluss gewartet, aber nun läuft endlich alles und die Anya ist wieder da. Und wie könnte man Offline-Zeit besser nutzen als mit Handarbeiten?

Mein großer Sechseckquilt wartet immernoch auf endgültige Fertigstellung (ich kann mich einfach für keinen Rückseitenstoff entscheiden.....), aber kleine Patchworkteile sind ja immer eine überschaubare Angelegenheit, also gab's eine Notizbuch-/Kalenderhülle. Komplett von Hand genäht, da ist nicht eine einzige Maschinennaht dran.


 Alles Reste vom großen Quilt, von einigen ist noch eine ganze Menge da (vom rosa Stoff mit den Blümchen zum Beispiel), andere hab ich tatsächlich bis aufs allerletzte Fitzelchen aufgebraucht (der helllila Stoff oben links und - man staune! - der schwarze). Ich werde wohl noch gefühlt fünftausend Buchhüllen nähen müssen, um die Patchworkkiste leer zu bekommen^^.


Das Label (natürlich gradioserweise auf dem Kopf stehend angenäht....) dient gleichzeitig als Stiftlasche.
Innen musste ich ein wenig tricksen und noch einen Streifen Stoff ansetzen, sonst wäre mir wohl ständig das Buch rausgefallen.



Das Buch ansich ist im Übrigen auch selbst gemacht, aber nicht von mir, sondern von Herrn Anyas Mama. Der Wahnsinn, sag ich euch, ich bin bald umgefallen, als ich es ausgepackt habe xD