Dienstag, 12. August 2014

OWL you need III

Nachdem ich also 12 Neuner-Quadrate genäht hatte, ging es ans Auseinanderschneiden. Einmal längs und einmal quer in der Mitte durch.


Ich hatte beim zusammen Nähen der Neuer-Quadrate schon darauf geachtet, dass ich die Eulenstoffe immer in die Ecken setze, damit ich sie nicht zerschneiden muss und möglichst viel vom Muster erhalten bleibt. 

Nachdem ich also alles wieder zerschnitten hatte, ging es ans neu zusammen setzen. Generell gibt es dabei keine Vorgaben, wer mag, darf einfach bunt mischen. Ich wollte aber die ursprünglichen Quadrate zusammen behalten und auch eine Grundordnung im Muster beibehalten.
Also habe ich wieder 12 Quadrate nach diesem Schema zusammengenäht. 


Vorher habe ich aber erstmal alles zur Probe ausgelegt und noch einzelne Quadrate untereinander getauscht und verdreht. 


Ich denke, das wirkt ganz gut. Wenn da noch ein gelber Rahmen drum herum kommt, wirkt es sicher noch ein wenig harmonischer. 

Sonntag, 3. August 2014

OWL you need II

Ein bisschen was hat sich schon getan an der Babydecke. Ich habe mich jetzt für das Disappearing Nine Muster entschieden.

Mein Entwurf sagt, die fertige Decke wird etwa 110x140 cm groß und ich brauche insgesamt 108 Quadrate mit 12 cm Kantenlänge.


Ich habe 10 verschiedene Stoffe, also gab es acht mal 11 Quadrate und je 10 Quadrate aus dem grau karierten Stoff und dem weißen Eulenstoff.


Alle Quadrate habe ich dann auch schon zu Neunerquadraten zusammengesetzt. Zwölf Stück insgesamt.
Ich bin ganz stolz auf mich, dass die Ecken fast überall genau aufeinander treffen.

Als nächstes muss ich die mühevoll zusammengenähten Quadrate wieder zerschneiden... Aber ich denke, das Muster wird hübsch. Auf jeden Fall sehr mädchenhaft :)

Donnerstag, 24. Juli 2014

OWL you need

Seit über zwei Monaten ist hier nichts passiert. Nicht, dass ich nichts getan hätte, ich hatte nur keinen Elan zu bloggen. Nebenbei habe ich an einem anderen großen Projekt gearbeitet, aber dazu erzähle ich ein Andermal mehr =)

Heute und in den nächsten Wochen möchte ich euch an einem größeren Nähprojekt teilhaben lassen.
Freunde von uns bekommen im September eine Tochter und da möchte ich eine Krabbeldecke nähen.

Anfang der Woche habe ich Stoffe ausgesucht und gekauft. Die kamen heute an und durften direkt eine Runde in der Waschmaschine drehen. Jetzt wollen sie gebügelt werden, was beim aktuellen Wetter der Höchststrafe gleich kommt -.-


Ich habe mich noch nicht endgültig für ein Patchworkmuster entschieden. Fest steht nur, es werden keine Sechsecke....
Mir gefällt der Double Slice Layer Cake gut. Herr Anya findet die Disappearing Nine schön. Und dann wäre da noch dieses schicke Muster, von dem ich keinen Namen weiß. 

Ich glaube, ich muss da nochmal drüber brüten, während ich morgen die Stoffe bügle. Welches Muster würdet ihr bevorzugen?

Sonntag, 1. Juni 2014

Ein Wasser, bitte


Eine der ältesten Talsperren Deutschlands liefert uns hier tagtäglich unser Trinkwasser. Über 100 Jahre ist die Staumauer mittlerweile alt und ich frage mich, ob man solch ein Bauwerk heute noch so liebevoll mit Steinbögen verzieren würde.
Wenn es jetzt im Juni hoffentlich richtig Sommer wird, werde ich sicher viel Talsperrenwasser trinken ;)

Samstag, 3. Mai 2014

Etwas mehr als drei Jahre


So lange ist es her, seit das Großprojekt "Hexagonquilt" seinen Anfang hatte. Stein des Anstoßes war eine Kollegin, die mir eine riesige Tüte Stoffreste vermacht hatte. Das grüne Forum hatte mich mit dem Hexagon-Virus infiziert, also nahmen die Dinge ihren Lauf.

Das erste Foto von diesem Projekt ist vom 10. April 2011, maximal ein oder zwei Tage vorher hatte ich angefangen, da gab's noch nicht einmal diesen Blog....

Trivia: Die Hexis oben rechts haben es nie in den Quilt geschafft. 
Seit dem 21. August 2011 ist das Quilttop fertig. Und seitdem.... ja.... lag es rum. Mit 2m x 1,9m war es zu groß für das handelsübliche Volumenvlies und jeden möglichen Rückseitenstoff. Und außerdem hat es mir vor dem Gedanken gegraust, das Monster zu quilten.
Also lag das Quilttop zweieinhalb Jahre herum und hat mir ein schlechtes Gewissen gemacht.

Kurz vor Ostern machte ich dann in den unendlichen Weiten des Internets einen Zufallsfund: Volumenvlies in Überbreite. Wenn das kein Wink mit dem Zaunpfahl (ach was, mit dem ganzen Zaun!) war! Also habe ich fix das Vlies bestellt und bin prompt am gleichen Nachmittag über einen schönen Kandidaten für die Rückseite gestolpert (langsam wird's zum Zaungeschäft.....). Zwar würde ich für die Rückseite stückeln müssen, aber ich würde es verschmerzen können.

Am folgenden Tag bügelte ich 10m Schrägband zurecht und fand mich am Karfreitag auf dem Boden des Arbeitszimmer wieder und heftete. Zwischendurch schwor ich mir, in Zukunft nur noch Babyquilts zu nähen.....
Hätte keinen Zentimeter breiter sein dürfen.
Am nächsten Tag schleppte ich die Nähmaschine zum großen Esstisch und begann mit dem Freihandstich um die erste Blume herum zu quilten. Es sah bescheiden aus.....Meine Stiche waren ungleichmäßig, das Monster ließ sich nicht gescheit bewegen und die Nähte wären zwischen den Blüten zu dicht aneinander und der Quilt würde dadurch viel zu steif werden.
Auftrennen war angesagt. Zusammen mit Herrn Anya habe ich dann beschlossen, Rauten zu quilten, denn durch die einzelnen Blumen wollte ich auf keinen Fall nähen.
Die erste Naht ging gut, die zweite auch, aber dann: Oh Schreck, das Top wirft Wellen und die Rückseite hat Falten! Wieder Auftrennen, macht ja so viel Spaß....nicht. An diesem Punkt war der Gedanke, das Monster nochmal zweieinhalb Jahre in die Ecke zu schmeißen sehr verlockend.
Stattdessen habe ich aber noch ein bisschen mehr geheftet (viel hilft viel) und von vorne angefangen.

Die Vorderseite des Bindings anzunähen war dann ein Kinderspiel, die Rückseite habe ich per Hand in mehreren Abenden beim Serien schauen festgenäht. Und dann plötzlich, war das Monster fertig.




Die Rückseite hat noch immer ein paar kleine Fältchen und so richtig zufrieden bin ich mit dem Quilting auch nicht (hatte mir halt Blumen in den Kopf gesetzt), aber für den ersten richtigen großen Quilt geht das in Ordnung. 
Er ist kuschelig, hält schön warm und ist tatsächlich FERTIG, das macht mich schon ein bisschen stolz. 

Seit einer Woche warte ich darauf, dass das Wetter es zulässt, Bilder in voller Pracht im Garten zu machen. Das Wetter will nicht, also muss es so gehen.....

Donnerstag, 1. Mai 2014

Abendsonne


Ich liebe Sommerabende. Kurz bevor sie untergeht, taucht die Sonne alles in dieses wunderschöne orangene Licht. 
Und diesen Gegenlichteffekt mit Blendenflecken wollte ich schon immer mal provozieren =)

Mittwoch, 23. April 2014

Keine Angst vor UFOs

Meinen Osterurlaub habe ich unter anderem dafür genutzt, endlich mal zwei UFOs fertigzustellen, die ich schon seit einiger Zeit mit mir rumschleppe.

Nummer 1, ein Hexi Mug Rug, lag jetzt ein knappes Jahr in einer Stoffrestekiste und kuckte mich immer sehr vorwurfsvoll an, wenn ich diese Kiste durchwühlte.


Er war fertig gepatcht, fertig gequiltet, nur beim annähen des Schrägbandes hatte ich einen Bock geschossen. Ich hatte keine Lust zum Trennen und so wurde das Teil zum UFO. Nachdem ich mich nun aber motiviert hatte, das gute Stück fertig zu machen, war es schnell aufgetrennt, noch schneller wieder festgesteppt und die Rückseite hab ich beim fernsehen nebenher von Hand angenäht.
Jetzt darf der Mug Rug auf meinem Schreibtisch wohnen.


Nummer 2, eine Stifterolle, liegt schon länger unfertig rum. Ich glaube, ich habe sie zu Beginn meines Studiums begonnen, bin mir aber nicht 100%ig sicher, ob es nicht doch schon zuvor in der Ausbildung war.... Wie auch immer, sie liegt wenigstens seit Anfang 2008 rum. Ich schäme mich.


Ich weiß gar nicht mehr, warum ich sie nicht fertig gemacht hatte. Der Stoff, schwarzer Samt, fusselt wie verrückt, obwohl damals schon in weiser Voraussicht die einzelnen Stoffstücke versäubert hatte.
Fertig genäht war die Rolle dann in weniger als einer halben Stunde und nun habe ich auch ein neues Zuhause für meine Häkelnadeln, denn eine Stifterolle brauche ich momentan eigentlich nicht :)


Und wenn ich jetzt noch meinen großen Quilt fertig habe, gibt's im Hause Anya keine UFOs mehr!

Freitag, 18. April 2014

Wer kennt ihn noch?

7,5m² Volumenvlies
10m selbstgebügeltes extrabreites Schrägband
7,25m² weiße Baumwolle mit Ornamenten
ein fertiges Patchworktop


Wer errät, wie ich plane, die Ostertage zu verbringen?

Mittwoch, 16. April 2014

Anleitung: Fake-Binding mit Schöne Ecken-Garantie

Ein traditionelles Binding eines Quilts macht zwar viel her, aber leider auch viel Arbeit. Will man es richtig ordentlich haben kommt man kaum drum herum es (zumindest auf der Rückseite) mit der Hand anzunähen. Bei dem großen Quilt, in den wir schon unzählige Arbeitsstunden und noch viel mehr Herzblut gesteckt haben, machen wir es trotzdem gerne. Aber bei kleinen Quiltprojekten wie Tischdeckchen oder Mug Rugs mögen wir es uns dann vielleicht doch gerne etwas einfacher machen, aber schludrig soll es natürlich auch nicht aussehen.
In diesem Fall bietet es sich an, den Stoff für die Rückseite des Quilts einfach etwas größer zuzuschneiden, nach vorne umzuschlagen und so ein Fake-Binding zu kreieren. Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und Anleitungen, die bei mir jedoch hauptsächlich ein Ergebnis hatten: hässliche, unsaubere Ecken.
Ich habe also rumprobiert und die für mich perfekte Methode aus unterschiedlichen Tutorials zusammengebastelt und mag sie gerne mit euch teilen.

Ich nähe hier einen Mug Rug mit euch, ihr könnt so aber auch jeden anderen Quilt fertig stellen.
Alle Bilder lassen sich per Klick vergrößern, dann sind auch Details gut zu erkennen.
Wie ihr seht arbeite ich mit dem Rollschneider, wer keinen hat, kann natürlich auch die Schere nehmen.

Wir brauchen:
ein Bügeleisen
Stecknadeln
eine Schere
einen Rollschneider
ein Lineal
eine Schneidematte
und natürlich unser fertiges Patchworktop
und den Stoff für die Rückseite, rundherum einige Zentimeter größer als das Top


Zuerst wird das Top mit mittig auf die linke Seite des Rückseitenstoffes gelegt. Ich habe hier das Top direkt auf dem Futter gepatcht, wer einzelne Teile hat, legt natürlich zuerst das Vlies und dann das Top auf.


Wer quilten möchte, tut das jetzt :)

Nun schneiden wir den Rückseitenstoff rundherum auf 2cm Überstand ab. Wer gerne ein breiteres Binding haben mag, lässt einfach mehr Stoff stehen. Faustregel: Überstand des Stoffes = gewünschte Breite des Bindings x 2. Unser Binding hier wird also 1cm breit.









Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die einzelnen Lagen mit Stecknadeln fixieren (wer gequiltet hat, braucht das natürlich nicht).














Jetzt klappen wir an einer der langen Seiten den überstehenden Stoff einmal in der Hälfte um, sodass die Schnittkante des Stoffes an der Schnittkante des Tops liegt.
Einmal drüberbügeln.







Jetzt wird die gebügelte Kante auf das Top umgeschlagen und mit Stecknadeln fixiert.

Wir pinnen erstmal nur die linke Hälfte fest, die andere brauchen wir später nochmal.









An der Ecke wird nun der Stoff um 45° gefaltet. Achtet unbedingt darauf, nicht bis ganz an das Top zu falten. Lasst 1-2 mm Platz.

Auch hier einmal drüber bügeln.













Jetzt klappen wir auch an dieser Seite den Rückseitenstoff einmal auf die Hälfte, bügeln drüber,....










....klappen ihn wieder um und stecken ihn fest.




So fahren wir an den nächsten beiden Ecken fort, bis wir an die vierte und letzte Ecke gelangen.









Hier klappen wir jetzt die erste gebügelte Kante wieder auf (deshalb haben wir eben nicht alles festgesteckt) und können nun auch die vierte Ecke genauso wie die drei anderen umfalten, bügeln und feststecken.


Wenn euer Quilt jetzt ähnlich krumpelig und wellig aussieht wie meiner, habt keine Sorge. Das liegt an den Stecknadeln.




Jetzt nähen wir einmal knapp an des Kante des Bindings entlang. Achtet darauf, dass ihr die Ecken mit erwischt.


Und zieht natürlich die Stecknadeln aus dem Stoff, kurz bevor ihr drüber näht ;)









Et voilà, fertig ist das Fake-Binding mit perfekt ausgeformten Ecken!

Von vorne:

Und von der Rückseite:




Jetzt nur noch den Mug Rug auf den Tisch legen, einen Kaffee kochen und freuen!
In der Zeit, die ihr im Gegensatz zum richtigen Binding gespart habt, könnt ihr direkt noch einen Mug Rug nähen :)

Freitag, 11. April 2014

Nützlich und hübsch

Oft sind beim Stricken Maschenmarkierer unerlässlich. Die kann man entweder (in hässlich) im Handarbeitsgeschäft kaufen oder sich (in hübsch) beim Weihnachtswichteln schenken lassen.
Leider sind bis auf die kleine Fledermaus mittlerweile alle geschenkten Maschenmarkierer verschütt gegangen (Hauptverdächtige: die Minimiez) und saisonbedingt ist Weihnachtswichteln gerade nicht möglich. Also habe ich zur dritten Variante gegriffen: selber machen!

Mit dem tollen Tutorial von Selene war das ein Kinderspiel.






Dienstag, 1. April 2014

In freier Wildbahn


Überhaupt nicht ängstlich war dieser kleine Bursche, der sich dicht neben dem Wanderweg sein Futter suchte. Es lohnt, in der Natur die Kamera griffbereit zu halten.

Samstag, 29. März 2014

Schmückendes für laue Sommerabende

Vorletztes Weihnachten bekam ich von meinen Eltern zwei wunderschöne Zauberbälle. Der Plan war, daraus dieses Tuch zu stricken. Tja, was soll ich sagen? Ich bin kläglich gescheitert, das Muster und ich sind einfach nicht zusammen gekommen, nach jedem Mal Aufribbeln war an anderer Stelle ein Fehler.
Also ging ich dieses tolle Tuch an. Es lief gut, das Muster war leicht und das Tuch wuchs.... langsam. Und irgendwie gefiel es mir nicht. Das Muster war noch immer toll, die Wolle sowieso, aber beide zusammen harmonierten einfach nicht. Also lag das angefangene Tuch ein knappes Jahr in seinem Beutelchen im Regal und harrte der Dinge, die da wohl kommen mochten.

Vor ein paar Wochen schließlich packte mich der Tatendrang und ich gab mich mutig dran, alles aufzuribbeln. Wieder einmal. Als neues Muster hatte ich mich den Leaf-Lace-Scarf ausgekuckt. Und plötzlich scheint die Wolle ihre Bestimmung gefunden zu haben =)


Ich hab ihn mal probehalber aufgespannt und bin schon richtig angetan von dem guten Stück. Ich glaube, diesmal wird das was. Fertig gestrickt und richtig gespannt geht da sicher noch einiges.


Ungespannte Lace Strickereien haben ihren ganz eigenen Charme. Und es ist immer wieder faszinierend was aus diesem krumpeligen Haufen Maschensalat mit ein bisschen Wasser, Geduld und ein paar Stecknadeln wird.

Mittwoch, 12. März 2014

Sofa wechsel dich

In den vergangenen Wochen lief im grünen Forum ein Patchworkkissen Swap.
Hierbei durfte ich Frau.Ofenkatze bewichteln. Sie hat angegeben, dass sie unter anderem gerne schwarz-weiß Patchwork mag, also bekam sie einen solchen Bezug von mir.

Es sitzt etwas unmotiviert, weil ich kein Kissen in der passenden Größe hatte.
 
Das Muster nennt sich Basketweave Braid Star und näht sich dank dieses tollen Tutorials einfacher als befürchtet.
Der Block alleine hatte am Ende eine Größe von 30x30 Zentimetern, Frau.Ofenkatze hatte sich jedoch ein Kissen in dem Maßen 50x50 gewünscht, also musste noch ein Rand her.


Tagelang habe ich Google und Pinterest gequält um ein Muster für einen gepaperpiecten (ist das überhaupt ein Wort???) Rand zu finden, der zum eigentlichen Muster passt. Gefunden habe ich natürlich nichts, also habe ich mich darin versucht, selbst etwas zu entwerfen - ganz altmodisch mit Geodreieck und Bleistift :)
Schlussendlich war der Rand (den ich eigentlich nur so als Bonus geplant hatte, damit der Großteil des Kissens nicht einfach schwarz ist) wesentlich mehr Arbeit als das eigentliche Muster. Aber ich finde, es hat sich gelohnt, mir gefällt der Kissenbezug sehr gut.


Richtig gequiltet ist der Bezug nicht. Ich habe lediglich die Vorderseite mit schwarzer Baumwolle gedoppelt und rund um den Stern und den Rand in weiß abgesteppt. So sind die Nahtzugeben des Patchworks unsichtbar und geschützt vor Ausfransen.

Und da man bei einem Swap ja auch selbst etwas bekommt, darf ich euch auch noch den tollen Bezug zeigen, den ich von Erinnye bekommen habe.


Auch sie hat mit der Paper Piecing Methode gearbeitet. Zum ersten Mal, wie sie schreibt. Ich finde, das sieht man gar nicht, denn das Kissen ist echt super ordentlich und toll genäht.


Es liegt jetzt schon einige Tage auf dem Sofa im Arbeitszimmer und jedes Mal, wenn ich den Raum betrete und es sehe, muss ich wieder grinsen, weil ich es so toll finde.


Danke, liebe Erinnye!

Sonntag, 9. März 2014

Grüne Daumen

Mit den ersten richtigen Sonnenstrahlen im Jahr erwacht der kleine Hobbit in mir, der aus seinem Haus unter dem Hügel kriechen und viele bunte Blumen und grüne Pflanzen in seinem Garten hegen und pflegen möchte.
Da ich dieses Jahr endlich die Möglichkeit habe, so etwas wie einen Garten zu haben (und wenn es nur der Gemeinschaftsgarten des Hauses ist), lasse ich dem kleinen Wesen mit den haarigen Füßen freien Lauf und versuche mich darin, Gemüse zu pflanzen.


Heute Vormittag, im schönsten Sonnenschein, habe ich Tomaten und Auberginen gesäht. Anstelle teurer Anzuchttöpfchen oder eines Minigewächshauses habe ich alte Futtertierdosen verwendet. Die fliegen hier unweigerlich in rauen Mengen rum und wandern sonst früher oder später in den Müll.
Erde oder Kokoshumus rein, Samen einpflanzen, etwas Wasser, Deckel druff und fertig sind die DIY-Gewächshäuser.


Der kleine Käutergarten steht schon seit vorgestern auf der Fensterbank. Schnittlauch, Petersilie und Basilikum hatten wir als Komplettset mit Topf, Samen und Erde im Laden und da ich diese kleinen Zinkeimerchen so süß fand, durften sie mit. Kräuter braucht man in der Küche immer.

Jetzt müssen die Pflanzen nur noch wachsen.
Und wenn es richtig Frühling wird, pflanze ich noch Radieschen und Kartoffeln, die dürfen dann aber direkt nach draußen.

Donnerstag, 6. März 2014

Bitte sprechen Sie nach dem Piep

Seit Ende letzten Jahres bin ich tatsächlich in der Zukunft angekommen, denn mein Handyanbieter war so nett, mir für die Vertragsverlängerung ein schickes Smartphone zu schenken.

Jetzt endlich, nach drei Monaten, bin ich mal dazu gekommen, dem kleinen Gerät ein kleines Täschchen als Schutz vor Stößen und Kratzern zu nähen, denn die eigens gekaufte Hülle sieht zwar schick aus, ist aber nicht so irre effektiv.



Ich hab ein Minipatchwork genäht und da ich mich nicht entscheiden konnte, sind Vorder- und Rückseite unterschiedlich geworden. Ein Rest Fleece sorgt für die nötige Polsterung.


Und fürs Innenschön gab es ein Futter mit lila Äpfeln.


Kommentar einer Kollegin: "Hast du die Hülle auch selber genäht? .... Ach, was frag ich eigentlich, natürlich hast du die genäht." 
Man kennt mich da mittlerweile ;)

Samstag, 1. März 2014

Groß und Klein


Eins meiner Lieblingsbilder im diesjährigen Kalender.
Ich mag es, dass beide Brücken parallel verlaufen. Ich mag den monochromen Vordergrund. Und ich liebe es, dass auch die Miniatur-Wupper Wasser führt :)
Außerdem ist es wettertechnisch so schön passend für den März.....


Sonntag, 23. Februar 2014

Was Praktisches für die Arbeit

Für die Arbeit habe ich mir eine Gürteltasche genäht, damit ich meine Siebensachen, die ich jeden Tag so brauche, immer dabei habe.

Im Sommer, als ich noch im alten Betrieb war, hatte ich schon mal eine Gürteltasche genäht (oder eher: schnell zusammengefrickelt), die zwar tragbar und praktisch war, aber nie wirklich fertig wurde (bis heute fehlt z.B. noch ein Reißverschluss). 
Jetzt, im neuen Betrieb war sie eh zu klein. Viele meiner Kolleginnen tragen diese typischen Kellnerholster aus schwarzem Leder. An diesem Vorbild habe ich mich dann auch orientiert. 


Allerdings ist meine Tasche durch zwei Abnäher am Boden etwas bauchiger geworden und hat mehrere Einschubfächer für Kuli und Edding, sowie ein etwas kürzeres Einschubfach für das Kartonmesser. 
In die Vordertasche passt der mobile Barcodescanner perfekt hinein und im Hauptfach ist genug Platz für das Telefon, ein Schlüsselmäppchen, eine handvoll Preisfähnchen und die ganzen abgeknibbelten Preisschilder, die sich den Tag über so ansammeln.


Ganz stolz bin ich ja auf mein erstes selbstgemachtes Schrägband :)
Auf der Arbeit hat sich das Täschchen jetzt schon eine Woche lang bewährt und einige neidische Blicke geerntet.
Eine zweite Gürteltasche wird auf jeden Fall noch folgen (damit ich eine mal waschen kann) und die bekommt dann auch einen Karabiner für den Spindschlüssel ;)